27 April 2026, 12:21

Trockener Rasen im Kölner Stadion entfacht Streit mit Leverkusen

Ein Fußballtor steht in der Mitte eines überfluteten Feldes, umgeben von Gras, einem Zaun, Bäumen, Häusern und einem bewölkten Himmel.

Trockener Rasen im Kölner Stadion entfacht Streit mit Leverkusen

Trockener Rasen im Kölner Stadion sorgt für Diskussionen im Bundesliga-Duell gegen Leverkusen

Der ungewöhnlich trockene Platz im Kölner Stadion wurde zum Gesprächsthema beim Bundesliga-Spiel gegen Bayer Leverkusen. Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand kritisierte die knochentrockene Oberfläche, die seiner Meinung nach das Spiel verlangsamte. Der Kölner Cheftrainer René Wagner wies hingegen Vorwürfe einer gezielten Manipulation zurück.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bei angenehmen Temperaturen zwischen 17 und 19 Grad Celsius fand die Partie statt. Trotz Bewässerungsversuchen blieb der Rasen auffällig trocken. Hjulmand vermutete, dass der Platz zwar gewässert, die Feuchtigkeit dann aber schnell wieder verdunstet sei.

Das Kölner Stadion hat seit Langem mit der Platzpflege zu kämpfen – das Gras neigt unter bestimmten Bedingungen schnell zum Verbrennen. Wagner scherzte sogar, die Sonne könnte schuld an der trockenen Oberfläche sein, und bestritt entschieden jede absichtliche Veränderung des Rasens.

Laut dem DFL-Rasenpflegehandbuch sollte die Bewässerung an Wetter und Mikroklima angepasst werden. Leverkusen hingegen glänzt mit preisgekrönten Platzwarten und gewann in der vergangenen Saison den Titel "Platz des Jahres". Die Diskussion um die Platzverhältnisse in Köln zeigt einen wachsenden Trend: Trockene Rasenflächen gelten dort mittlerweile als lokales Naturphänomen in der Bundesliga.

Die Debatte um die Platzbedingungen vertieft die Rivalität zwischen den beiden Vereinen. Während Leverkusens Platzwarte Maßstäbe setzen, kämpft Köln weiterhin mit den Herausforderungen seines Spielfelds. Die DFL-Richtlinien bleiben zwar bestehen, doch Wetter und örtliche Gegebenheiten spielen nach wie vor eine entscheidende Rolle.

Quelle