23 March 2026, 08:17

TV-Eklat: Piers Morgan verlässt Studio nach provokanter Influencer-Attacke

Cartoon eines Mannes mit Zylinder und einer Frau in einem Kleid in einer Diskussion, wobei der Mann ein Blatt Papier hält.

TV-Eklat: Piers Morgan verlässt Studio nach provokanter Influencer-Attacke

Ein lebhaftes TV-Duell zwischen Piers Morgan und dem Influencer Harrison Sullivan endete mit einem spektakulären Abgang. Die Auseinandersetzung eskalierte in der Sendung Uncensored, als es um Sullivans Rolle in der Netflix-Dokumentation Inside the Manosphere ging – einem Film, der extremistische Männlichkeitsbewegungen unter die Lupe nimmt. Die Stimmung kippte, nachdem Sullivan ein provokantes Bild zeigte, das Morgans Ehefrau betraf.

Der Wortwechsel begann damit, dass Sullivan seinen Auftritt in Louis Theroux' Inside the Manosphere verteidigte – ein Film, der bereits vor seiner Veröffentlichung für heftige Kontroversen sorgte. Männerrechtler wie Andrew Tate oder Gruppen wie Justice for Men & Boys brandmarkten ihn als "antimännliche Propaganda", während feministische Unterstützer:innen ihn als notwendige Enthüllung frauenfeindlicher Ideologien lobten.

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Sullivan ging schnell zum Angriff über und präsentierte ein Foto von Celia Walden, Morgans Ehefrau, in Bikini neben einem Schild mit der Aufschrift "Pool Boy". Morgan reagierte wütend, nannte Sullivan einen "verdammten Idioten", "Sexisten", "Frauenhasser" und "Homophoben". Innerhalb von Sekunden ließ er die Verbindung unterbrechen und verließ empört das Studio – die Sendung sei sinnlos geworden.

Nach dem Eklat verhöhnte Sullivan Morgan in den sozialen Medien, bezeichnete den Moderator als "rückgratlos" und warf ihm vor, nur "woke-linken" Parolen nachzubeten. Celia Walden hat sich zu den Angriffen bisher nicht öffentlich geäußert.

Der Streit offenbart die tiefen Gräben in der Debatte über die Darstellung von Männlichkeits-Influencern in der Dokumentation. Sullivans Provokationen und Morgans abruptes Ende der Diskussion ließen die Auseinandersetzung ungelöst. Der Vorfall befeuert seitdem weitere Online-Diskussionen über Medienvoreingenommenheit und Geschlechterpolitik.

Quelle