Untersuchung zu Hundekot-Problem in Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid gestartet
Philipp SchulteUntersuchung zu Hundekot-Problem in Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid gestartet
Offizielle Untersuchung zu Hundekot-Verschmutzung im Stadtteil Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid eingeleitet
Die Grünen, die SPD und der lokale Vertreter Michael Bender haben eine formelle Untersuchung initiiert, um das wachsende Problem der Verschmutzung durch Hundekot im Stadtteil Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid anzugehen. Der Vorstoß erfolgt nach wiederholten Beschwerden über verunreinigte Gehwege, Parks und Friedhöfe. Die Initiatoren betonen, dass es dabei um Verantwortung gehe – nicht um eine pauschale Kritik an Hundehaltern.
Anlass für den Antrag ist die zunehmende Zahl öffentlicher Meldungen über Hundekot in gemeinsam genutzten Räumen. Besonders betroffen sind stark frequentierte Gebiete wie das Ittertal, das Lochbachtal und die Ohligser Heide, wo Mülleimer und Entsorgungsmöglichkeiten oft unzureichend sind. Die Untersuchung soll klären, wie viele Hunde im Stadtteil leben und ob die bestehende Infrastruktur für die Entsorgung des Kots dem Bedarf gerecht wird.
Statt Hundehalter pauschal zu bestrafen, setzt der Vorschlag auf praktische Lösungen. Dazu könnten eine bessere Aufklärung über die korrekte Entsorgung von Hundekot sowie eine konsequentere Durchsetzung der bestehenden Regeln gehören. Die Antragsteller wollen zudem Lücken bei der Bereitstellung von Mülleimern identifizieren und mögliche Aufrüstungen prüfen, um stark frequentierte Zonen sauberer zu halten.
Alle Beteiligten sind sich einig, dass Zusammenarbeit entscheidend ist. Sowohl die Stadtverwaltung als auch die Hundehalter müssen ihren Beitrag leisten, um öffentliche Räume sauber zu halten. Ziel ist ein System, das die Entsorgung von Hundekot effektiv regelt, ohne verantwortungsvolle Tierbesitzer unfair zu belasten.
Im nächsten Schritt wird die Untersuchung Daten zu Hundehaltern und Entsorgungsmöglichkeiten im gesamten Stadtteil sammeln. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für künftige Maßnahmen dienen, um die Verschmutzung zu reduzieren und die Lebensqualität für alle zu verbessern. Ein Abschlussbericht wird voraussichtlich konkrete Schritte für ein besseres Abfallmanagement und eine höhere öffentliche Sensibilisierung aufzeigen.






