23 April 2026, 06:20

Willichs neues E-Auto-Schnellladezentrum startet trotz Vandalismus durch

Elektrofahrzeug-Ladestation auf einem Parkplatz mit umgebenen Infrastruktur und einer Brücke im Hintergrund.

Willichs neues E-Auto-Schnellladezentrum startet trotz Vandalismus durch

Willich eröffnet nach monatelangen Verzögerungen durch Vandalismus neues E-Auto-Schnellladezentrum

Nach monatelangen Verzögerungen durch Vandalismus hat Willich ein neues Ladezentrum für Elektrofahrzeuge eröffnet. Die Anlage an der Akira-Okada-Straße in der Nähe der Autobahn A44 verfügt über 25 Ladestationen – darunter 22 Schnellladesäulen. Konzipiert für sowohl private als auch gewerbliche Fahrzeuge, stellt sie einen wichtigen Schritt in der Abkehr der Stadt von fossilen Brennstoffen dar.

Das Projekt hatte Rückschläge erlitten, nachdem Diebe Ladekabel durchtrennt und gestohlen hatten, wodurch ein Schaden von rund 60.000 Euro entstand. Um weitere Vorfälle zu verhindern, ist das Zentrum nun mit Videoüberwachung und Schutzhüllen für alle Kabel ausgestattet.

Die Ladestationen werden vollständig mit Ökostrom betrieben. Vor-Ort-Solaranlagen erzeugen bis zu 120 Kilowatt Leistung und speisen den Strom direkt in die Ladesäulen ein. Die Schnellladegeräte können ein Elektrofahrzeug in nur 20 bis 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen.

Fahrer, die auf ihr Fahrzeug warten, können eine klimatisierte Lounge mit einem Bildschirm nutzen, auf dem Kunstwerke gezeigt werden. Das Zentrum ergänzt 50 weitere Ladepunkte, die vom städtischen Versorgungsunternehmen in ganz Willich betrieben werden.

Das neue Ladezentrum erweitert die E-Mobilitätsinfrastruktur der Stadt und unterstützt ihre Ziele im Rahmen der Energiewende. Mit erhöhter Sicherheit und schnellen Lademöglichkeiten richtet es sich sowohl an Einwohner als auch an Fernreisende. Die Anlage unterstreicht zudem das Engagement Willichs für nachhaltige Verkehrslösungen.

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