Warnstreik legt Nahverkehr in der Landeshauptstadt komplett lahm – Verdi und Rheinbahn im Clinch
Lina SchmidtWarnstreik legt Nahverkehr in der Landeshauptstadt komplett lahm – Verdi und Rheinbahn im Clinch
Warnstreik der Verdi-Gewerkschaft legt Nahverkehr in der Landeshauptstadt lahm
Nach einem Warnstreik der Gewerkschaft Verdi kam der Bus- und Bahnverkehr in der Landeshauptstadt vollständig zum Erliegen. Obwohl die Arbeitsniederlegung zunächst nur Werkstattmitarbeiter betraf, brach der Verkehr nahezu komplett zusammen.
Die Rheinbahn stellte im Verlauf des Streiks fast den gesamten Betrieb ein. Zwar waren anfangs nur Werkstattbeschäftigte zum Ausstand aufgerufen worden, doch die Unternehmensleitung wies auch die Fahrer an, zu Hause zu bleiben. Verdi-Vertreter kritisierten diesen Schritt später als unnötig und überzogen.
Ein Sprecher der Gewerkschaft zeigte sich überrascht über die Entscheidung des Unternehmens. Man sehe keine Rechtfertigung dafür, warum die Fahrer vom Dienst suspendiert worden seien. Zudem wies Verdi die Darstellung der Rheinbahn zurück, die Gewerkschaft trage die Verantwortung für vier Tage des Reisechaos'.
Von dem Streik betroffene Pendler saßen fest, da weder Busse noch Bahnen fuhren. Bis zum Ende der Arbeitsniederlegung gab es keine Anzeichen für eine Einigung.
Der Konflikt offenbart die Spannungen zwischen der Rheinbahn und Verdi in Fragen der Betriebsführung. Nach tagelangen Ausfällen mussten Fahrgäste mit erheblichen Verspätungen rechnen. Bisher konnten sich Unternehmen und Gewerkschaft nicht auf eine Lösung verständigen.






