Abschied von der *taz*-Printära: Emotionen, Popcorn-Chaos und ein historischer Moment
Admin UserAbschied von der *taz*-Printära: Emotionen, Popcorn-Chaos und ein historischer Moment
Am Freitag, dem 16. Oktober 2025, endete die historische Ära der Printausgaben der taz. Redaktion, Geschäftsführung und Gäste kamen zusammen, um diesen bedeutenden Moment zu feiern und zu reflektieren.
Der Tag begann mit Reden der Chefredakteurinnen Barbara Junge und Ulrike Winkelmann, die den offiziellen Start des Programms markierten. Die Emotionen kochten hoch – eine Redakteurin brach während der Ansprache von Vizepräsident Omid Nouripour in Tränen aus. Das taz-Haus in Berlin-Kreuzberg war bis auf den letzten Platz gefüllt, Mitarbeiter:innen und neugierige Besucher:innen drängten sich in der Kantine. Die Stimmung war geprägt von Erleichterung, Erschöpfung, Stolz und einer gewissen Fassungslosigkeit, wie die Geschäftsführung berichtete.
Am Abend sorgte ein Zwischenfall für Chaos: Eine Popcornmaschine explodierte und trieb die Gäste in die Cafeteria. Dennoch ging die Veranstaltung weiter – Nouripour erinnerte daran, dass die taz seit 1982 eine prägende Präsenz im Bundestag habe. Auch Wolfgang Schmidt, ehemaliger Kanzleramtschef unter Scholz, gehörte zu den prominenten Gästen. Der Star des Abends blieb jedoch in den verfügbaren Quellen unnamed.
Die letzte werktägliche Printausgabe der taz wurde mit einer "Seitenwende"-Feier begangen – emotional, chaotisch und mit illustrem Publikum. Als die frischen Freitagsexemplare eintrafen, schloss sich ein historisches Kapitel, und eine neue Ära für die Zeitung begann.
