09 May 2026, 04:13

Computacenter kämpft 2024 mit Rückgängen in Deutschland trotz leichtem Konzernwachstum

Balkendiagramm, das globale wirtschaftliche Verluste und entsprechende Umsatzrückgangsprozentsätze darstellt.

Computacenter kämpft 2024 mit Rückgängen in Deutschland trotz leichtem Konzernwachstum

Computacenter verzeichnet gemischte Geschäftszahlen für 2024

Der an der Londoner Börse notierte Technologie- und Dienstleister Computacenter hat für das Jahr 2024 durchwachsene Finanzkennzahlen vorgelegt. Zwar stieg der Gesamtumsatz der Unternehmensgruppe leicht an, doch die deutschen Geschäftsaktivitäten verzeichneten in mehreren zentralen Bereichen Rückgänge. Die Zahlen zeigen sowohl Wachstum im Bereich der Beratungsdienstleistungen als auch Einbußen bei Produktverkäufen und Rentabilität.

Der Gesamtumsatz in Deutschland belief sich auf 1,987 Milliarden Pfund – ein Rückgang um 2 % im Vergleich zu 2023. Dieser Rückgang ist unter anderem auf einen Rückgang der Produktverkäufe um 2,2 % auf 1,235 Milliarden Pfund zurückzuführen. Auch die Umsätze mit Dienstleistungen sanken um 1,8 % auf 752,1 Millionen Pfund.

Innerhalb des Dienstleistungssegments war der stärkste Rückgang bei den Managed Services zu verzeichnen, deren Umsatz um 7,2 % auf 344,6 Millionen Pfund zurückging. Dagegen entwickelten sich die Professional Services positiver und stiegen um 3,3 % auf 407,5 Millionen Pfund. Trotz dieses Wachstums sank der bereinigte Gewinn vor Steuern in Deutschland auf 156,9 Millionen Pfund – ein Minus von 3,7 % gegenüber dem Vorjahr.

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Auf Konzernebene stieg der Gesamtumsatz von Computacenter leicht um 0,6 % auf 6,965 Milliarden Pfund. Dennoch ging der bereinigte Gewinn vor Steuern von 278 Millionen Pfund im Jahr 2023 auf 254 Millionen Pfund in 2024 zurück. Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 20.000 Mitarbeiter, davon etwa 7.000 in Deutschland.

Die Ergebnisse zeigen ein herausforderndes Jahr für die deutsche Sparte von Computacenter, die mit Rückgängen bei Produktverkäufen, Managed Services und Rentabilität zu kämpfen hatte. Gleichzeitig blieb das Umsatzwachstum des Gesamtkonzerns bescheiden. Voraussichtlich wird sich das Unternehmen darauf konzentrieren, die Professional Services weiter auszubauen und gleichzeitig die Schwächen im deutschen Geschäftsbereich anzugehen.

Quelle