Drei Industriekultur-Netzwerke bündeln Kräfte für mehr Tourismus und Forschung in Westdeutschland
Julian FrankeDrei Industriekultur-Netzwerke bündeln Kräfte für mehr Tourismus und Forschung in Westdeutschland
Drei große Netzwerke des Industrieerbes haben sich zusammengeschlossen, um die kulturellen und historischen Verbindungen im westlichen Deutschland zu stärken. Industriekultur Bergisches Land, WasserEisenLand – Industrielles Erbe in Südwestfalen und die Route der Industriekultur unterzeichneten in Solingen eine Kooperationsvereinbarung. Ziel der Partnerschaft ist es, bis 2026 den Tourismus, die Forschung und grenzüberschreitende Projekte in den Bundesländern zu fördern.
Die Unterzeichnung fand im Hendrichs-Druckhammer, einem historischen Standort des LVR-Industriemuseums in Nordrhein-Westfalen, statt. Sandra Brauer, Direktorin des Bergischen Museums und Vorsitzende des Netzwerks Industriekultur Bergisches Land, vertrat ihre Organisation. Die Vereinbarung formalisiert eine langjährige Verbindung zwischen dem Bergischen Land, Südwestfalen und dem Ruhrgebiet – Regionen, die durch ihre gemeinsame Industriegeschichte geprägt sind.
Die Kooperationsvereinbarung legt einen klaren Fahrplan für engere regionale Zusammenarbeit in den Bundesländern bis 2026 fest. Konkrete Projekte, insbesondere in den Bereichen Tourismus, Bildung und gemeinsame kulturelle Erlebnisse, sollen folgen. Die Partnerschaft steht zudem im Einklang mit übergeordneten Bestrebungen zur Revitalisierung von Industrieanlagen, wie etwa der Umgestaltung der Dortmunder Kokerei Hansa für die anstehende Gartenschau in Nordrhein-Westfalen.
