16 November 2025, 16:14

Fachkräftemangel im Gesundheitssektor bricht um 88 Prozent ein

Drei Männer in Anzügen sitzen auf Stühlen, wobei der Mann links spricht und die anderen beiden zuhören, ein kleiner Tisch mit drei Flaschen davor, ein Laptop unten im Bild und einige weitere Personen rechts sitzen und sie anschauen.

Fachkräftemangel im Gesundheitssektor bricht um 88 Prozent ein

Deutschlands Gesundheitssektor verzeichnet im dritten Quartal 2025 eine deutliche Wende. Nach einem starken Anstieg offener Stellenangebote ist der Mangel an medizinischen Fachangestellten um 88 Prozent eingebrochen. Trotz dieser Verbesserung bleiben jedoch 206 unbesetzte Positionen.

Noch im Juni 2025 hatte der Fachkräftemangel bei medizinischen Assistenzberufen in Deutschland besorgniserregende Ausmaße erreicht. Doch bis zum dritten Quartal besserte sich die Lage deutlich: Die Zahl der vakanten Stellen sank um bemerkenswerte 88 Prozent. Dieser positive Trend kommt für den Sektor einer willkommenen Entlastung gleich.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat die Entwicklung in einer Studie untersucht. Zwar bleibt der Autor ungenannt, doch die Ergebnisse sind eindeutig: Der Mangel an medizinischen Fachangestellten hat sich spürbar verringert.

Zwar zeigen die verbleibenden 206 unbesetzten Stellen im dritten Quartal 2025, dass der Fachkräftemangel noch nicht vollständig behoben ist. Doch der Rückgang um 88 Prozent seit Juni markiert einen beachtlichen Fortschritt. Die Branche kann sich über diese Entwicklung freuen – gleichwohl sind weitere Anstrengungen nötig, um auch die letzten freien Stellen zu besetzen.