Großrazzia in NRW: Zoll deckt Lohnbetrug und illegale Beschäftigung auf
Anton MeyerGroßrazzia in NRW: Zoll deckt Lohnbetrug und illegale Beschäftigung auf
Hauptzollamt Krefeld beteiligt sich an Großrazzia gegen Menschenhandel und illegale Beschäftigung in Kalenderwoche 39
Im Rahmen der EMPACT-Aktionstage führte das Hauptzollamt Krefeld in der 39. Kalenderwoche eine großangelegte Kontrollaktion gegen Menschenhandel und illegale Beschäftigung durch. Beamte führten in der gesamten Region flächendeckende Überprüfungen durch. Dabei wurden zahlreiche Verstöße aufgedeckt, darunter Lohnvorenthaltung und Meldepflichtverletzungen.
An der Operation waren insgesamt 73 Kontrollbeamte beteiligt. Sie führten 31 Betriebsprüfungen durch und überprüften 128 Personaldokumente. Im Mittelpunkt stand die Einhaltung fairer Arbeitsbedingungen sowie die Bekämpfung illegaler Beschäftigungsverhältnisse.
Bei den Kontrollen wurden acht Verdachtsfälle von Lohnvorenthaltung und Veruntreuung festgestellt – allein vier davon entfielen auf die Markthalle in Mönchengladbach. Zudem deckten die Behörden bei den Inspektionen zahlreiche unmittelbare Meldeverstöße auf.
Die EMPACT-Aktionstage sind koordinierte Maßnahmen im Rahmen der Europäischen Multidisziplinären Plattform gegen Kriminelle Bedrohungen (EMPACT). Ziel dieser Initiativen ist die Bekämpfung von schwerer und organisierter Kriminalität, insbesondere von Arbeitsausbeutung und Menschenhandel.
Die Ermittlungsergebnisse werden nun weiter ausgewertet. Verdachtsfälle werden an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden zur weiteren Verfolgung übergeben. Für Presseanfragen steht Stefan Thoeren vom Hauptzollamt Krefeld als Ansprechpartner zur Verfügung.






