Joni Mitchell und Nelly Furtado glänzen bei den Juno Awards 2024
Die Juno Awards ehrten am Wochenende zwei der ikonischsten Musiker Kanadas. Joni Mitchell erhielt einen Preis für ihr Lebenswerk, während Nelly Furtado in die Canadian Music Hall of Fame aufgenommen wurde. Die Verleihung markierte zudem einen seltenen Auftritt von Drake, der alte Konflikte beiseiteschob, um Furtado zu würdigen.
Joni Mitchell stand im Mittelpunkt, als Premierminister Justin Trudeau ihr den Ehrenpreis überreichte. Er lobte ihren prägenden Einfluss auf Musik und Kultur und nannte sie eine der größten Songwriterinnen Kanadas. Sichtbar gerührt sprach Mitchell über ihre Genesung nach einem Hirnaneurysma 2015 und wie diese Erfahrung ihre Sicht auf das Leben veränderte.
Nach der Annahme des Preises gab Mitchell ein kurzes Konzert – ihr erster Live-Auftritt bei den Junos seit Jahren. Später schloss sie sich einer Gruppe kanadischer Künstler an, die ihr in einem musikalischen Tribute huldigten. In ihrer Rede äußerte sie Freude über ihre Rückkehr nach Kanada und deutete kurz die politische Lage in den USA an.
Die Aufnahme Nelly Furtados in die Hall of Fame bildete einen weiteren Höhepunkt. Drake, der die Junos in der Vergangenheit kritisiert hatte, überraschte mit einem Auftritt, um ihr zu huldigen. Seine Rede beendete eine langjährige Feindseligkeit mit der Preisverleihung.
Der Abend klang mit Mitchells Performance und stehenden Ovationen für Furtado aus. Beide Künstlerinnen wurden für ihre bleibenden Verdienste um die kanadische Musik gewürdigt. Die Gala stand zudem für einen Moment der Einheit – alte Streitigkeiten wichen der Feier des gemeinsamen Erbes.






