25 June 2026, 04:14

SPD in Solingen sucht Kompromiss für umstrittene Fahrradroute zwischen Ohligs und Innenstadt

SPD: "Mobilitätswandel braucht breite Einigkeit!"

SPD in Solingen sucht Kompromiss für umstrittene Fahrradroute zwischen Ohligs und Innenstadt

Die SPD-Fraktion im Solinger Stadtrat drängt auf eine gemeinsame Initiative, um praktikable Lösungen für die Verkehrs-wende in der Stadt zu finden. Iris Preuß-Buchholz, Fraktionsvorsitzende, warnt, dass eine Blockadehaltung gegenüber jeglichem Wandel die zukünftige Entwicklung Solingens gefährden könnte.

Preuß-Buchholz betont, dass die Verkehrs-wende dringend notwendig sei und nur mit breiter Unterstützung gelingen könne. Sie erinnert alle Ratsfraktionen an die zuvor beschlossene Nachhaltigkeitsstrategie und hält einen gemeinsamen Ansatz für unverzichtbar, um Fortschritte zu erzielen.

Die SPD-Fraktion unterstützt einen zweistufigen Plan für die Fahrradroute zwischen Ohligs und der Innenstadt: Zunächst soll eine detaillierte Planung beschlossen werden, bevor – nach Klärung der Anwohnerbedenken – eine endgültige Entscheidung über den Bau fällt. Die Gruppe wird eine Verschiebung der Abstimmung im Planungsausschuss zu diesem Vorhaben nicht blockieren.

Anwohner entlang der Beethovenstraße und Merscheider Straße haben weiterhin offene Fragen zur geplanten Radverbindung. Die SPD steht nun im Dialog mit Betroffenen, darunter auch dem Autohaus Von Keitz, um deren Sorgen auszuräumen. Preuß-Buchholz sieht in der Verzögerung die Chance, gemeinsam mit Anwohnern und Planern bessere Lösungen zu erarbeiten.

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Gleichzeitig hebt sie hervor, dass die Neugestaltung der Radroute auch eine Modernisierung des Solinger Straßennetzes bedeute. Durch die Umbaumaßnahmen würden sich der Verkehrsfluss für Radfahrer und Busse deutlich verbessern.

Der Ansatz der SPD zielt darauf ab, Fortschritt mit lokalen Belangen in Einklang zu bringen. Mit dem zweistufigen Verfahren und einem offenen Dialog soll eine breite Unterstützung für die Verkehrs-wende sichergestellt werden. Die Fraktion ist überzeugt, dass dieser Weg Solingen voranbringt, ohne zentrale Fragen ungelöst zu lassen.

Quelle