06 April 2026, 20:15

Zwei Berliner Mauerstücke finden in Euskirchen eine neue Heimat als Mahnmal

Eine alte Postkarte mit mehreren Abbildungen von Berlin, darunter Gebäude, Bäume und eine Statue, mit handgeschriebener Schrift auf der Rückseite.

Zwei Berliner Mauerstücke finden in Euskirchen eine neue Heimat als Mahnmal

Zwei Abschnitte der Berliner Mauer haben in Euskirchen ein neues Zuhause gefunden – im Naturgarten der Marienschule. Das von Schulleiter Michael Mombaur initiierte Projekt vereinte Spender und Unterstützer, um die Installation zu ermöglichen. Die Schule erhofft sich, dass die Mauerstücke als Ort der Reflexion und des Austauschs dienen.

Die Idee, die Betonteile im Schulgarten aufzustellen, stieß auf große Zustimmung. Mombaur sicherte nicht nur die Finanzierung, sondern organisierte auch Transport und Aufbau der Segmente. Dank seines Engagements entstanden der Schule und ihrem Förderverein keine Kosten.

Den größten Beitrag leistete die Bethe-Stiftung mit einer Spende von 3.000 Euro. Die Euskirchener Bürgerstiftung "Wir für euch" unterstützte das Vorhaben mit weiteren 500 Euro. Bei der feierlichen Enthüllung betonte Bürgermeisterin Sacha Reichelt, die Mauer solle als Mahnmal dienen, um mentale Barrieren zwischen Ost- und Westdeutschen abzubauen.

Wie Mombaur erläutert, sollen die Mauerstücke Schüler und Besucher zum Dialog anregen. Geplant ist, die Installation in den Unterricht einzubinden – etwa bei der Auseinandersetzung mit deutscher Geschichte und Einheit.

Die Berliner Mauer-Abschnitte stehen nun als sichtbares Symbol im Schulgarten. Vollständig durch Spenden finanziert, zeigt das Projekt, wie Gemeinschaft Zusammenarbeit trägt. Schüler und Gäste können hier Geschichte hautnah erleben.

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