"Frankfurter Rundschau" schließt 2026 – 30 Jobs fallen dem Rotstift zum Opfer
"Frankfurter Rundschau" schließt 2026 – 30 Jobs fallen dem Rotstift zum Opfer
Die 'Frankfurter Rundschau' stellt zum 1. April 2026 den Betrieb ein – ein abruptes Ende für die Zeitung. Die Schließung folgt einer Umstrukturierungsentscheidung, durch die rund 30 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Jobs verlieren. Chefredakteur Thomas Überall, der erst vor einem Jahr zur 'Frankfurter Rundschau' stieß, bezeichnete den Schritt als tiefgreifend verstörend für das Team und die Vielfalt der regionalen Medienlandschaft.
Überall hatte die Position des Chefreporters und stellvertretenden Chefredakteurs übernommen – in der Hoffnung, hier eine langfristige journalistische Heimat zu finden. Doch seine Amtszeit währte kaum zwölf Monate, bevor die Schließung bekannt gegeben wurde. In einem LinkedIn-Beitrag bestätigte er das endgültige Erscheinungsdatum der Zeitung und äußerte seine Bestürzung über die Folgen für die Kolleginnen und Kollegen sowie die regionale Berichterstattung.
Die Umstrukturierung stößt bei Journalistengewerkschaften auf scharfe Kritik, die vor allem den Arbeitsplatzabbau anprangern. Verleger Johannes Heinen reagierte darauf mit dem Versprechen fairer Abfindungsregelungen für alle Betroffenen. Unterdessen hat Überall öffentlich nach einer neuen Position gesucht – bevorzugt in Köln, dem Rheinland oder dem weiteren Nordrhein-Westfalen, entweder im Journalismus oder in anderen Branchen.
Die Schließung der 'Frankfurter Rundschau' spiegelt die größeren strukturellen Veränderungen in den Regionalmedien wider, die unter wachsendem finanziellen und betrieblichen Druck stehen. Überalls Jobsuche unterstreicht die Unsicherheit, mit der sich derzeit viele Journalisten in der Branche konfrontiert sehen.
Der Betrieb der 'Frankfurter Rundschau' wird Anfang 2026 eingestellt, 30 Festanstellungen fallen weg. Zwar wurden Abfindungszusagen gemacht, doch der Schritt löste dennoch Proteste von Branchenverbänden aus. Für Überall und seine Kolleginnen und Kollegen markiert die Entscheidung einen schwierigen Wendepunkt – sowohl für ihre Karriere als auch für die lokale Berichterstattung.
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