Freiburgs erste Ramadan-Lichter leuchten für Vielfalt und Dialog in der Stadt
Anton MeyerFreiburgs erste Ramadan-Lichter leuchten für Vielfalt und Dialog in der Stadt
Freiburg leuchtet erstmals mit Ramadan-Lichtern – ein Zeichen für religiöse Vielfalt
Freiburg hat seine erste Ramadan-Lichtinstallation enthüllt, um den heiligen Monat zu würdigen und die religiöse Vielfalt in der Stadt zu fördern. Die Beleuchtung ist vom 17. Februar bis zum 19. März zu sehen und zeigt ein sich wandelndes Mondmotiv, begleitet von Grußbotschaften und Informations-tafeln. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit zwischen lokalen muslimischen Gemeinden und dem Stadtrat.
Die Idee für die Installation ging unter anderem auf junge Mitglieder des 8er-Rats (Jugendrat) zurück. Vier Freiburger muslimische Organisationen – der BBF – Bildung- und Begegnungsverein Freiburg e.V., die DITIB-Mevlana-Moschee Freiburg e.V., das Islamische Zentrum Freiburg e.V. (IGMG) und die IGBD – Gemeinde Freiburg e.V. – setzten das Vorhaben gemeinsam mit der Stadt um. Für die technische Umsetzung zeichnete die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH verantwortlich.
Ziel der Lichter ist es, die Aufmerksamkeit für muslimische Traditionen während des Ramadan zu schärfen. Vergleichbare Installationen gibt es seit 2021 in Städten wie Berlin, Köln und Frankfurt, wobei keine bundesweite Statistik alle derartigen Initiativen erfasst. Die Freiburger Verantwortlichen sehen in der Beleuchtung eine Möglichkeit, den interreligiösen Dialog und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Region zu stärken.
Die Ramadan-Lichter bleiben bis zum 19. März zu sehen. Das Projekt unterstreicht das Engagement der Stadt für gegenseitigen Respekt und Verständigung. Die Organisatoren hoffen, dass es künftig zu weiteren Kooperationen zwischen religiösen und zivilgesellschaftlichen Gruppen anregt.
