Gedenken an Hanau-Opfer: Tausende fordern Konsequenzen gegen Rassismus in NRW-Städten
Gedenken an Hanau-Opfer: Tausende fordern Konsequenzen gegen Rassismus in NRW-Städten
In Städten Nordrhein-Westfalens haben in dieser Woche Gedenkveranstaltungen an den vierten Jahrestag des Hanau-Anschlags erinnert. Der rechtsterroristische Akt, einer der schwersten in der jüngeren deutschen Geschichte, forderte am 19. Februar 2020 neun Menschenleben. Ein zehntes Opfer erlag im Januar 2023 seinen langfristigen Verletzungen.
In dieser Woche fanden in Aachen, Bochum, Köln und anderen Städten Kundgebungen, Demonstrationen und Gedenkfeiern statt. Überlebende, Angehörige und Aktivist:innen versammelten sich, um der Opfer zu gedenken und Konsequenzen aus der Gewalt zu fordern.
Am 19. Februar 2020 hatte ein rechtsextremer Attentäter in Hanau drei Orte angegriffen: den Kiosk am Heumarkt, die Arena Bar und den Kiosk in Kesselstadt. Neun Menschen wurden an diesem Abend aus rassistischen Motiven ermordet. Der Täter tötete später seine 72-jährige Mutter, bevor er sich selbst das Leben nahm.
Jahre danach waren die Folgen des Anschlags noch spürbar. Ibrahim Akkuş, einer der Überlebenden, erlag am 10. Januar 2023 seinen Verletzungen – die Opferzahl stieg damit auf zehn. Auch an ihn wurde bei den diesjährigen Gedenkveranstaltungen erinnert.
In Aachen nahmen rund 300 Menschen an einer von linksgerichteten und antifaschistischen Gruppen organisierten Kundgebung und einem Marsch teil. Angehörige der Opfer hielten bewegende Reden und forderten Gerechtigkeit sowie strukturelle Veränderungen. In Köln beteiligten sich fast 1000 Teilnehmende – doppelt so viele wie erwartet – an einem Demonstrationszug durch die Stadt.
Das Integrationsbüro in Bochum wählte für seine Gedenkveranstaltung das Bermudadreieck, das Nachtlebenviertel der Stadt. Der Ort unterstrich den schmerzhaften Kontrast zwischen dem lebendigen öffentlichen Leben und der Tragödie des Anschlags. Weitere Veranstaltungen umfassten eine Lesung in Essen und eine Ausstellung in Düsseldorf.
In den kommenden Tagen sind weitere Gedenkfeiern geplant, unter anderem in Münster, Dortmund und anderen Städten. Jede Veranstaltung erinnert an die verlorenen Leben und den anhaltenden Kampf gegen Rechtsextremismus.
Der Anschlag von Hanau bleibt ein prägendes Ereignis im deutschen Umgang mit rechtsterroristischer Gewalt. Die diesjährigen Gedenkfeiern brachten Tausende zusammen, um der Opfer zu gedenken und ihr Engagement gegen Rassismus zu erneuern.
Weitere Veranstaltungen im ganzen Land werden folgen und dafür sorgen, dass die Opfer nicht in Vergessenheit geraten. Gleichzeitig unterstreichen sie die anhaltende Forderung nach Aufarbeitung und der Verhinderung solcher Taten in der Zukunft.
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